Kölner Studierenden fällt die Decke auf den Kopf

Der AStA der Universität zu Köln reagiert schockiert auf die baulichen Mängel in den Gebäuden der Humanwissenschaftlichen Fakultät.

„Sofortige vorübergehende Sperrung von Hörsälen auf dem Gelände der Humanwissenschaftlichen Fakultät“ so lautet der Betreff der E-Mail, die die Studierenden der Universität zu Köln gestern Abend in ihren Postfächern hatten. In den betroffenen Hörsälen besteht die Gefahr, dass die Deckenlampen sich aus der Verankerung lösen und zu Boden stürzen. Durch den Ausfall fehlen der Universität 12 Hörsäle mit insgesamt knapp 3000 Plätzen.

„Hier stellt sich auf erschreckende Weise die chronische Unterfinanzierung der Hochschulen dar!“ kommentiert Oliver Jesper, 1. Vorsitzender des AStA der Universität zu Köln, den Vorfall. „Die Landesregierung ist in der Pflicht gegenzusteuern und muss sofort finanzielle Mittel für eine Beseitigung der Mängel bereitstellen. Man kann von Glück reden, dass hier niemand zu Schaden gekommen ist.“

Bereits Ende Februar wurden Schäden an der Befestigung einer Deckenleuchte in einem Seminarraum festgestellt. Die eingeleiteten weiteren Untersuchungen brachten die Mängel in den Hörsälen und Fluren an den Tag.

„Der nun entstehende Vorlesungsausfall ist für die Studierenden ein großes Problem“ ergänzt Patrick Schnepper, Bildungspolitikreferent des AStA. „Selbstverständlich geht Sicherheit vor. Die Universitätsleitung muss dafür sorgen, dass den Studierenden kein Nachteil durch die nicht stattfindenden Vorlesungen entsteht.“

Rückfragen an:
Oliver Jesper
AStA-Vorsitzender
0160 92 63 84 37

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