Monatsarchiv: Oktober 2017

Einladung zum Landes-ASten-Treffen am 25.10.2017 an der FernUniversität Hagen

WICHTIG:
Denkt bitte daran für die Anträge einen Laptop mitzubringen!
Unser Arbeitspad wird nachgereicht, sobald wir ein neues/funktionierendes haben
Das kaputte/alte Pad mit der Mitschrift der letzten Sitzung: https://public.etherpad-mozilla.org/p/LATNRW
Unsere Satzung Geschäftsordnung und die weiteren Ordnungen:

LAT Satzung & Ordnungen

Liebe Studierendenschaften,
liebe Referent*innen,
liebe Bündnispartner*innen,
liebe Interessierte,

salvete!

Die LAT-KOs möchten euch herzlichst einladen zur nächsten Sitzung des Landes-ASten-Treffen am 25. Oktober 2017 von 12-18 Uhr an der FernUniversität Hagen.

Adresse:
Bildungsherberge Hagen
Roggenkamp 10
58093 Hagen

Anfahrt:
ÖPNV Haltestelle: Deutsches Rotes Kreuz

Linie 524/Richtung -Hohenlimburg Bf,Im Sibb (Fahrtzeit: 17 Min.)
Linie 527/Richtung -Fuhrparkstraße (Fahrtzeit: 25 Min.)
Linie 514/Richtung Bathey (1x umsteigen, Haltestelle Polizeipräsidium auf
die Linie 534/Richtung Hohenlimburg Bf. oder 527/ Richtung Ischeland)

Wir schlagen die folgende Tagesordnung vor:

01) Formalia
1.1) Begrüßung, Vorstellung, Festlegung der endgültigen Tagesordnung und Protokollführung
1.2) Festlegung der nächsten LAT-Sitzungen: im November (SpoHo Köln, 22.11.) und Dezember (Uni Bonn, 20.12., veränderte Uhrzeit?!)
1.3) Pressemitteilungen und Stellungnahmen
1.4) Bekanntgabe weiterer Termine & empfohlene Seminare
WE, 17.-18.11.2017, Bochum: LandesLehramtsFachschaftenTreffen (Einladung ging über den LAT-Verteiler)
WE, 17.-19.11.2017, Hagen: SimEP, Simulation „Euopäisches Parlament“ (Siehe Dropbox, 10 weitere Plätze sind frei)
Dienstag, 21.11.2017, Düsseldorf (Landtag): Gesetzesentwurf der SPD-Fraktion zum Studiengebührenverbot, Anhörung
Mittwoch, 22.11.2017, Hagen: HÜF-Schulung „Barrierefreies Bauen“
Dienstag, 28.11.2017, Hagen: HÜF Schulung HWVO (für Finanzreferent*innen) bei Ulrich Körber

02) Gastblock: „Netzwerk der studentischen Interessenvertretungen für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung“ (NIBS)

03) Rundlauf
(Im Protokoll werden auch schriftlich eingegangene Berichte abwesender ASten mit angefügt)

03.1) Berichte der ASten/Studierendenschaften
Solltet ihr der Meinung sein, dass bestimmte Sachen auch für andere Studierendenschaften interessant sein könnten, schickt diese bitte auch über den LAT-Verteiler (lat-nrw@fs.tum.de). Sollte eine Frage von Euch nicht für euch zufriedenstellend beantwortbar sein, koppelt Euch bitte mit eurer Studierendenschaft deswegen zurück.

– Was hat eure Studierendenschaft in letzter Zeit am meisten bewegt?
– Was könnte andere Studierendenschaften interessieren?
– Was habt ihr in nächster Zeit politisch vor?

03.2) Bericht LAT-Finanzen
03.3) Weitere Berichte
– RUB „HoPo brennt für euch“ und Wiederbeleben des Bochumer ASten-Treffens

04) Studiengebühren-Kampagne

05) Stellungnahme zur Anhörung im Wissenschaftsausschuss zu Studiengebühren

06) Offener Brief Anwesenheitspflichten
Antrag des AStA Uni Münster

07) Seminare: Termine

08) Beiträge Studierendenwerke

09) Aktualisierung unserer Beschlusslage zu studentischen Verbindungen und Burschenschaften
https://public.etherpad-mozilla.org/p/LATNRW-Verbindungen&Burschis

10) Aktueller Stand: #MarodeHochschule

11) Aktueller Stand: Kennenlernen der Wissenschaftsministerin und der Landtagsfraktionen

12) Austausch Interessante Flyer und Publikationen aus den Studierendenschaften
Was habt ihr heraus gebracht? Was könnten andere Studierendenschaften übernehmen?

13) Sonstiges und Verschiedenes

Venceremos!
Katrin Lögering & Michael Schema

Pressemitteilung: Änderungsbedarf im Hochschulgesetz bzgl. Abwesenheitspflichten obsolet – Alle genannten Ziele der Ministerin bereits mit den aktuellen Regelungen erreichbar

Zur geplanten Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht in Seminaren erschien gestern im Deutschlandfunk ein Interview mit der NRW Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen mit Regina Brinkmann. Hier erläuterte die Ministerin ihre Beweggründe für die geplante Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht in Seminaren.

„Das von der Ministerin Pfeiffer-Poensgen eingeworfene Argument, eine neues Gesetz würde den ‚wissenschaftlichen Diskurs‘ wahren ist verfehlt, da genau dies auch schon im aktuellen Hochschulgesetz abgedeckt wird. Das Hochschulgesetz lässt nämlich auch derzeit schon zu, bei Exkursionen, Sprachkursen, Praktika, praktischen Übungen oder sogenannten ‚vergleichbaren Lehrveranstaltungen‘ die Anwesenheit vorauszusetzen (HG §64 Absatz 2a) momentan ist allerdings der oder die Dozierende in der Pflicht zu beweisen, warum eine Anwesenheitspflicht als sinnvoll erachtet wird.“, erklärt Katrin Lögering, Koordinatorin des Landes-ASten-Treffens NRW.

Die Debatte gehört laut Pfeiffer-Poensgen in die Hochschulgremien. Genau da liegt diese Debatte aber bereits jetzt schon. Die Interpretation, was denn nun eine ‚vergleichbare Lehrveranstaltung‘ nach Hochschulgesetz ist, verläuft nach universitätsinternen Regelungen. Alle Fälle, in denen Anwesenheitspflichten gut begründet erscheinen, sind also bereits abgedeckt – so auch der wissenschaftliche Diskurs.

Pfeiffer-Peonsgen gesteht darüber hinaus ein, dass die gute Lehre an den Hochschulen nicht überall gewährleistet sei, so habe sie sich informiert. Ihr Mittel ist allerdings die Anwesenheitsplflicht wieder einzuführen, weil die Studierenden mit der Anwesenheitspflicht gar kein Problem hätten, wenn die Lehre entsprechend attraktiv sei. Wäre die Anwesenheitspflicht nicht aber in diesem Fall obsolet?
„Es ist unverantwortlich den Studierenden die schlechte Lehre im Mantel einer Anwesenheitspflicht aufzuzwingen, anstatt ihnen eine bessere Lehre und somit auch ein qualitativ hochwertigeres Studium zu ermöglichen“, so Lilli Wouhbe vom AStA der Ruhr-Universität Bochum.

Da trotz Verbot und der Vielzahl an Argumenten (überflüssige) Anwesenheitspflichten auch heute noch alltäglich an den Universitäten sind, halten die ASten des Landes NRW den Paragraphen 64 Absatz 2 aus dem Hochschulgesetz für besonders bedeutsam. Dieser stellt schon jetzt einen Kompromiss aus den Positionen pro und contra Anwesenheitspflichten dar.
Mit der derzeitigen Begründung müssen die Studierenden vermuten, dass reine Symbolpolitik betrieben wird und es nur darum geht das jetzige Hochschulgesetz rückabzuwickeln – und das ohne je mit der Betroffenengruppe gesprochen zu haben.
Michael Schema, ebenfalls Koordinator des Landes-ASten-Treffens NRW, appelliert an die Landesregierung:
„Das Argument der Hochschulautonomie können wir in diesem Fall nicht gelten lassen. Zu einer Hochschule gehören mehrere Statusgruppen, die sich frontal widersprechen. Ohne die Hilfe der Landesregierung und eine Regelung im Hochschulgesetz wird aber auf jeden Fall den Studierenden die Freiheit genommen, nur damit künftig wieder Credit Points für Anwesenheit vergeben werden sollen. Das hat nichts mit einem freien Studium zu tun.“

Einmal mehr fordern wir die Landesregierung und die Ministerin dazu auf, diese voreiligen Vorhaben zu überdenken und noch einmal mit den Hochschulen und Studierendenvertretungen – also der Betroffenengruppe – eine für alle gangbare Lösung an den Hochschulen zu gestalten.“

Kontakt für Rückfragen:
Landes-ASten-Treffen NRW (LAT NRW)
http://latnrw.de
LAT-Koordination: Koordination@LATNRW.de
Katrin Lögering (Bochum) Tel. 0151-28799009
Michael Schema (Köln) Tel. 01577-9790661
Das Landes-ASten-Treffen (LAT) NRW ist die freiwillige Zusammenkunft der ASten und hochschulweiten Studierendenvertretungen in Nordrhein-Westfalen und ist die einzige legitimierte landesweite Interessenvertretung der Studierendenschaften und Studierendenvertretungen. Das LAT vertritt die Interessen der Studierendenschaften gegenüber der Öffentlichkeit, politischen Akteur*innen sowie weiteren Organisationen und Bündispartner*innen. Alle Positionen, Stellungnahmen oder Beschlüsse werden von den ASten nach dem Konsensprinzip gefasst.